Vorgesetzte coachen ihre Mitarbeiter

Das Training und die Entwicklung von Mitarbeitern durch late-night-coaching ist Mittel und Bestandteil des Unternehmenswandels. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter coachen, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Veränderungsprozess im Unternehmen. Gecoachte Mitarbeiter werden sich weiterentwickeln und mehr Verantwortung übernehmen. So kann sich der Vorgesetzte von vielen „Feuerwehrjobs“ befreien, um sich mehr den übergeordneten Problemen zu widmen, mit denen nur er sich befassen kann. Da late-night-coaching vom Vorgesetzten natürlich Zeit, Planung, Engagement und Ausdauer erfordert, ist es unrealistisch zu versuchen, alle Mitarbeiter zu coachen. Prinzipiell sollte eine Führungskraft nicht mehr als zwei bis drei Mitarbeiter parallel coachen. Wie wählen Sie die Mitarbeiter aus, die Sie coachen werden? Grundsätzlich gilt: Es sind Mitarbeiter auszuwählen, bei denen durch ein Coaching nach einem realistischen Zeitraum und mit guten Erfolgschancen eine Leistungssteigerung zu erzielen ist: * Um zu beurteilen, welche Mitarbeiter gecoacht werden sollen, ist es sinnvoll, Potentialanalysen durchzuführen (z.B. mit einem Assessment-Center). Wenn eine Potentialanalyse durchgeführt wurde, ist es effektiv, zunächst Mitarbeiter mit hohem Potential und weiteren Verbesserungsmöglichkeiten auszuwählen. * Die Veränderungen der Tätigkeit eines Mitarbeiters, z.B. durch innerbetrieb- liche Veränderungen, können ebenfalls ein Coaching notwendig machen. * Ferner sind Mitarbeiter zu berücksichtigen, bei denen aktuelle oder erkennbare Probleme das Leistungsbild schwächen. Mögliche Indikatoren sind: erschwerter Umgang mit anderen, Stress, persönliche Krisen, Über- und Unterforderung. * Bei Mitarbeitern, die noch jung sind und erst kurze Zeit ihre Tätigkeit ausüben, gibt es ebenfalls gute Chancen auf eine Leistungssteigerung. Typisch für late-night-coaching ist, dass nicht alle möglichen Leistungsverbesserungen beim Mitarbeiter angegangen werden. Es muss bestimmt werden, zu welchen Themen gecoacht werden kann. Im Rahmen des langfristigen Coachingprozesses arbeitet der coachende Vorgesetzte mit einer Kurzzeitorientierung. Es werden kleine, machbare Veränderungen umgesetzt. Der Coach arbeitet vor allem lösungsorientiert, statt sich an Problemen festzuhalten, statt zu versuchen, langwierige Analysen durchzuführen.





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